Der Mond ist aufgegangen…

…die güldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Wer kennt sie nicht, die Abend- und Nachtlieder aus alter Zeit. Statt sinnlosem Grübeln beim Wachliegen lassen sich Liedtexte, Abzählreime oder Gedichte ins Gedächtnis rufen. Und man entdeckt vielleicht erstaunliche Parallelen zu heute.

Denn im Text von Matthias Claudius heißt es an anderer Stelle:
„Wie ist die Welt so stille…“ Die Angst vor dem Virus lässt uns innehalten. Tatendrang wird ausgebremst. Ein historischer Text mit aktuellem Bezug, denn ganz am Ende heißt es: …Und lass uns ruhig schlafen, und unsern kranken Nachbarn auch.