Pustefix

Kaum etwas wird so verklärt wie die Kindheit. Alles war schöner, ruhiger, fröhlicher, besser, haltbarer, schmackhafter, harmonischer und und und. Wie gut, dass man beim Schmökern in alten Tagebüchern sanft in die Realität zurückgeholt wird: So lustig war das Leben in der Nachkriegszeit mit Hunger und Wohnraumnot nämlich gar nicht. Ganz abgesehen von persönlichen Dramen wie nörgelnde Chefs oder Liebeskummer. Und wie gut, dass es Konstanten im Leben gibt wie den Seifenblasen pustenden Teddy, der schon in den fünfziger Jahren die Kleinen begeisterte – diejenigen, die heute groß sind und sich nach wie vor an diesem Anblick freuen. „Früher war mehr Lametta?“ Kann sein, aber genauso viel Pustefix!